Beim Einkaufen trifft der aufmerksame Kunde oft auf Überraschungen, von denen manche unangenehm, andere wiederum nur lustig sind. Natürlich hängt dieses Empfinden sehr vom Charakter des Einkäufers ab, von seinen Wertvorstellungen, seiner Toleranzgrenze und auch seiner Tagesform. Häufig hört man von Lebensmittelverpackungen, die irreführend gestaltet sind und je nachdem, um was es sich handelt, kann das für einige Konsumenten sehr ärgerlich sein. Ich erinnere an ein Produkt namens „Gemüsefrikadellen“ aus dem ehemaligen Discounter Plus, die man erst umdrehen musste, um vom Etikett zu erfahren, dass sie hauptsächlich aus Schweinefleisch und nur nebensächlich aus Gemüse bestehen.

Vom Couscous-Salat, der keiner ist

Neulich habe ich im Kaufland einen vielversprechenden Couscous-Salat gekauft, bei dem es ein ähnliches Problem gab, das jedoch keineswegs als schwerwiegend betrachtet werden braucht. Seht selbst:

Zutaten für Couscous-Salat ohne Couscous

Hier hat der Hersteller Gut Wiehe wohl einfach nur keine Vorstellung davon, dass es einen Unterschied gibt zwischen Couscous und Bulgur. Da aber beide aus Hartweizen hergestellt werden, will ich gnädig ein Auge zudrücken. Lecker war es trotzdem! 🙂